„Tiroler Blasmusikpreis 2012“ an die Stadtmusikkapelle Amras verliehen
Landeshauptmann Günther Platter und Kulturlandesrätin Beate Palfrader zeichnete am Nationalfeiertag die Stadtmusikkapelle Amras beim Tag der offenen Tür des Landes mit dem „Tiroler Blasmusikpreis 2012“ aus. „Blasmusik ist ein Stück Heimat“, betonten LH Platter und LRin Palfrader bei der Vergabe: „Mit der Landesauszeichnung rücken wir den großen Stellenwert der Blasmusik in unserem Land sowie das hohe Leistungsniveau und gesellschaftliche Engagement unserer Kapellen in den Mittelpunkt.“
Die Stadtmusikkapelle Amras ist seit dem Gründungsjahr 1830 ein wesentlicher Bestandteil der Tiroler Musiklandschaft.
„Diese Preisträgerkapelle hat bei allen Bezirks- und Landeswertungsspielen sowie bei Marschwettbewerben und Konzertreisen im In- und Ausland mit ihrem vielfältigen Repertoire und großen Können brilliert“, gratulierte LH Platter: „Zudem fördern sie nach Kräften junge Musikerinnen und Musiker.“ 50 SchülerInnen werden derzeit ausgebildet. Die Stadtmusikkapelle Amras verfügt über ein eigenes Jugendorchester, den „Kidsclub“ und ermöglicht den NachwuchmusikantInnen die Teilnahme an den Wettbewerben „Musik in kleinen Gruppen“ und „Prima la musica“.
„Die Jugend ist Garant dafür, dass die Blasmusik auch in Zukunft ein wesentliches Element unserer Musiklandschaft sein wird. Das musikalische Rüstzeug erhält unser Blasmusiknachwuchs in den Tiroler Musikschulen.““, betonte die Landesrätin. „Hervorzuheben sei bei der Stadtmusikkapelle Amras besonders die jahrelange kontinuierliche Aufbauarbeit von Ehrenkapellmeister Prof. Andreas Bramböck, der maßgeblichen Anteil an der Bildung dieses Klangkörpers hatte. Weiters ist das intensive Auseinandersetzen mit der zeitgenössischen Musik anzumerken. Viele Blasmusikwerke, die aus dem kompositorischen Schaffen von Florian Bramböck stammen, wurden durch die Kapelle uraufgeführt.“ Voller Stolz konnten Obmann Ferdinand Neu und Kapellmeister Christian Bramböck diese hohe Auszeichnung des Landes Tirol für die Stadtmusikkapelle Amras übernehmen.
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Foto: Herbert Edenhauser