Gedenkfeier am Tummelplatz

Heuer konnte die Gedenkfeier für die Verstorbenen aller Kriege am Tummelplatz, am Sonntag, den 7. November 2021, wieder im gewohnten, feierlichen Rahmen durchgeführt werden.

Viele Menschen, darunter die Vertreter von Politik, Behörden und des Bundesheeres sowie jene der Traditionsverbände, der Schützen und der katholischen Studentenverbindungen, sind der Einladung des Betreuungs- und Erhaltungsvereins Tummelplatz gefolgt.
Das Gesamtkommando über die angetretenen Abordnungen hatte der Hauptmann der Schützenkompanie Amras Alexander Stampfer, für die musikalische Untermalung sorgte die Musikkapelle Amras und die Moderation hatte Bernhard Egger übernommen.
Die Feier begann um 14 Uhr und wurde mit einem Choral der Musikkapelle eingeleitet.
Nach der Lesung folgte die Predigt von Pfarrer Patrick Busskamp. In der Folge wurde das neu errichtete Denkmal für den tödlich verunglückten Militäroberkuraten Mag. Johannes Peter Schiestl, der auch Kurat der Kaiserschützen und der Wiltener Schützen war, gesegnet. Es folgten der Umgang und das Totengebet; mit dem Segen war dann der kirchliche Teil der Feier beendet.
Nach einer Ehrensalve der Amraser Schützen wurden am Grab des unbekannten Soldaten und am Kreuz des Bundes der Tiroler Schützenkompanien, mit dem „Lied vom guten Kameraden“, Kränze niedergelegt. Nach einer weiteren Ehrensalve spielte der Hornist den „Zapfenstreich“.
Militärkommandant Brigadier Mag. Ingo Gstrein hielt nun die viel beachtete Festansprache.
Mit den Grußworten des Obmanns des Betreuungs- und Erhaltungsvereins Hans Zimmermann und dem Abblasen durch den Hornisten war die würdevolle Gedenkfeier beendet.
Großer Dank gebührt den Organisatoren und vielen ehrenamtlichen Helfern!

Fotos: Hans Gregoritsch


 

Gedenkfeier am Internationalen Soldatenfriedhof Amras

Am Samstag, den 16. Oktober 2021 fand am Amraser Soldatenfriedhof die alljährliche Totenfeier für die Kriegstoten und Gewaltopfer aller Völker statt, zu der das Militärkommando Tirol und das Österreichische Schwarze Kreuz/Landesstelle Tirol eingeladen hatten. Auf diesem Friedhof sind Kriegsopfer der Österreichisch-Ungarischen Monarchie sowie der Lämder Deutschland, Italien, der Ukraine und Russland bestattet, weshalb auch Delegationen dieser ausländischen Nationen zugegen waren. Der Geschäftsführer des Schwarzen Kreuzes Hermann Hotter begrüßte die zahlreich erschienen Ehrengäste. Nach dem ökumenischen Gottesdienst, in deutsch und italienisch, gehalten vom katholischen Militärpfarrer Christoph Gmachl-Aher und dem evangelischen Militärkurat Richard Rotter, hielt Nationalrat Hermann Gahr, der in Vertretung von Landeshauptmann Günther Platter erschienen war, die Festansprache, welche im Zitat des Philosophen Immanuel Kant: „Der Friede muss gestiftet werden, er kommt nicht von selber” gipfelte. Neben den Ehrenzügen des Österreichischen Bundesheeres waren auch jene der Deutschen Bundeswehr und der italienische Alpini angetreten. Außerdem waren starke Abordnungen der Kaiserschützen und der Kaiserjäger sowie die Fahnenabordnungen der Kompanien des Schützenbataillons Innsbruck und weiterer Traditionsverbände ausgerückt. Die Ehrensalven schossen in bewährter Weise die Schützenkompanie Pradl und eine Kompanie der Tiroler Kaiserjäger. Für die festliche, musikalische Umrahmung der Feier und das Abspielen der jeweiligen Nationalhymnen sorgte die Militärmusik Tirol.

Fotos: Hans Gregoritsch


 

Schützenjahrtag 2021

Heuer war es endlich wieder möglich, am Sonntag, den 3. Oktober 2021, den Amraser Schützenjahrtag, nachdem er 2020 nach drei Corona bedingten Umplanungen ausfallen musste, durchzuführen. Bei schönem Wetter marschierten die Musik mit den Schützen und den Fahnenabordnungen von Feuerwehr und Trachtenverein vom Bierwirt in die Philippine-Welser-Straße, wo schon die Ehrengäste warteten. Hauptmann Alexander Stampfer meldete die angetretene Mannschaft an Vizebürgermeister Ing. Mag. Johannes Anzengruber, worauf der Ortsübliche Empfang mit Abschreiten der Front und Ehrensalve stattfand.

Die anschließende Hl.Messe wurde als Feldmesse am schönen Platz vor dem Stecherhof von Pfarrer Patrick Busskamp in feierlicher Weise zelebriert. Darauf folgten die Auszeichnungen, Ehrungen, Beförderungen und die Vergabe von Langjährigkeitsmedaillen. Unkundige hatten den Eindruck, die halbe Kompanie sei hier mit Medaillen und Urkunden überschüttet worden. Aber ein Teil des Vollzuges geht bis zur Jahreshauptversammlung 2019 zurück, der Schützenjahrtag 2020 fiel aus und es war heuer die erste offizielle Möglichkeit dazu.
An Langjährigkeitsmedaillen wurden vergeben:
Für 2020, Adi Kuenzer und Thomas Lechthaler – 15 Jahre (Haspingermedaille); für 2021, Bernhard Schiener – 15 Jahre (Haspingermedaille), Herbert Riess – 25 Jahre (Speckbachermedaille), Thomas Weitzer – 40 Jahre (Andreas-Hofer-Medaille).
An Auszeichnungen für 2020: Christoph Busse und Toni Steixner - Bronzene Verdienstmedaille des Bundes, Raphaela Sailer – Katharina-Lanz-Medaille.
Das Kompanie-Ehrenzeichen (wäre schon vor einem Jahr verliehen worden) erhielten Erich Scherkl, Franz Mayr und Ernst Busse.
Die bereits bei der Kompanieversammlung 2019 beschlossenen und längst vollzogenen Beförderungen wurden bei diesem Schützenjahrtag beurkundet. Das sind die Beförderungen von Gottfried Schapfl zum Leutnant, von Manuel Rauscher zum Fähnrich und von Johannes Schiener zum Dienstführenden Oberjäger. Ebenfalls Urkunden für ihre Bestellung erhielten die Marketenderinnen Laura und Lorena Jarolin sowie die jungen Schützen Maximilian Stampfer, Markus Plattner und Fabio Probst, welche bereits nach der Landesausrückung zu Herz Jesu feierlich angelobt worden sind.
Nach dem Marsch zum Vorplatz des Hotel Charlotte, wo heuer das Mittagessen und das kameradschaftliche Beisammensein geplant war, wurde dem Kameraden Hans Schiener, der heuer das 75. Lebensjahr vollendet hat, eine Ehrensalve geschossen.
Nach dem ausgezeichneten Mittagessen begrüßte Hauptmann Stampfer die erschienen Ehrengäste und bedankte sich für ihr Kommen. Obwohl sich Bürgermeister Georg Scheitz entschuldigte, mussten wir auf unsere getreuen Andechser Freunde nicht verzichten. Alt-Bürgermeisterin Anna Neppl, dieses Mal nicht in offizieller Funktion, hat uns mit ihrem Gatten Karl, als langjährige Freundin unserer Schützen, genau so wie Manfred Brennauer von der Schützengilde St. Sebastian/Machtlfing, mit ihrer Anwesenheit erfreut. Gleichzeitig mit Amras hatten im Bataillon Innsbruck zwei weitere Kompanien ihren Schützenjahrtag, so dass sich Repräsentanten der Bataillonsführung entschuldigen mussten. Die Bundesleitung war mit unserem Ehren-Hauptmann und Ehren-Major Pepi Haidegger gut vertreten. Der Hauptmann bedankte sich bei allen, welche die Kompaniearbeit jahrein jahraus unterstützen. Die Kompanie ist auf jede Unterstützung, ob sie von außen kommt oder von den eigenen Kameraden, angewiesen und lebt davon.
Hauptmann Stampfer hat es ohnehin schon bei der Begrüßungsrede erwähnt, aber dem Verfasser dieses Berichtes ist es ein Anliegen, sich bei unserem Herbert Edenhauser zu bedanken, der uns bei allen Anlässen hervorragende Fotos und Filme liefert.
Es war ein schöner und gemütlicher Schützenjahrtag, den alle genossen haben und den sich alle nach den Unbilden der Coronapandemie wohl verdient haben. Danke der Führungsmannschaft unserer Kompanie für die gute und umsichtige Organisation.

Fotos: Herbert Edenhauser


 

10 Jahre Europaregion Tirol – Südtirol - Trentino

Am Donnerstag, den 30. September 2021 fand im Riesensaal der Innsbrucker Hofburg der Festakt anlässlich des 10-jährigen Bestandes der Europaregion Tirol – Südtirol – Trentino mit den Landeshauptleuten Günther Platter, Arno Kompatscher und Maurizio Fugatti, im Beisein des Präsidenten des Europäischen Ausschusses der Regionen Apostolos Tzitzikostas, statt. Wie es in Tirol Brauch ist, wurde der Festakt mit einem Landesüblichen Empfang eingeleitet, der unter dem Kommando von Bataillonskommandant Major Helmuth Paolazzi stand. Neben der Bundes- und der Bataillonsstandarte waren die Fahnenabordnungen der Innsbrucker Kompanien ausgerückt. Die Ehrenkompanie stellte die Schützenkompanie Allerheiligen.

Fotos: Hans Gregoritsch


 

Bataillonsfest des Schützenbataillons Innsbruck

Am Samstag, den 4. September 2021 fand im Olympischen Dorf das Bataillonsfest des Schützenbataillons Innsbruck statt, welches von der Schützenkompanie Speckbacher „Alter Schieß-stand“ organisiert wurde. Es hätte schon letztes Jahr stattfinden sollen, ist aber aus den
bekannten Gründen ausgefallen und es war aus organisatorischen Gründen ein klein gehaltenes Fest; von jeder Kompanie konnten nur Fahnenabordnungen in der Stärke von fünf Mann teilnehmen.
Bataillonskommandant Major Helmuth Paolazzi meldete die angetretene Formation an Landesrat Mag. Johannes Tratter. Als Repräsentanten der Stadt Innsbruck waren der 1. Bürgermeister-Stellvertreter Markus Lassenberger und Stadträtin Magª. Christine Oppitz-Plörer anwesend. Auch der Landeskommandant Major Thomas Saurer gab dem Fest die Ehre.
Nach dem Anmarsch und der Feldmesse am Dr. Alois Lugger Platz wurde als Höhepunkt die Bataillons-Standarte geweiht, welche nach 50-jährigem Dienst dringend einer Renovierung bedurft hatte.

Blick zurück:
Im Juni 1970 gestaltete die Schützenkompanie Amras ein drei Tage dauerndes Bataillonsfest, bei welchem alles aufgeboten wurde, was das Schützenwesen zu bieten hat. Höhepunkte waren die Weihe der neu geschaffenen Standarte für das Schützenbataillon Innsbruck, die Aufnahme der neu gegründeten Schützenkompanie Speckbacher „Alter Schießstand“ sowie die Feier des 365-jährigen Bestehens der Amraser Schützenkompanie, wobei letzteres durch jüngere Forschungen überholt ist; als Gründungsjahr gilt derzeit 1577. Die Standarte wurde nach der
Feldmesse vom scheidenden Landeskuraten Pater Bonifaz Madersbacher, der eben vom Papst zum Bischof der Bolivienmission der Franziskaner ernannt worden war, geweiht. Fahnenpatin war die Gattin unseres Ehren-Hauptmanns und damaligen Landeskommandant-Stellvertreters Major Dr. Walter Zebisch, Frau Edith Zebisch. Edith Zebisch ist auch Fahnenpatin unserer Jungschützenfahne.
So war es selbstverständlich, dass sie gebeten wurde, sich wiederum für die renovierte Fahne als Fahnenpatin zur Verfügung zu stellen.

Ehrungen und Grußworte rundeten das Bataillonsfest ab.
Nach der Defilierung trafen sich die Anwesenden im Vereinslokal des Bocciaclubs zum kameradschaftlichen Beisammensein.

Fotos: Hans Gregoritsch