50 Jahre Jungschützenkapelle Höttinger Alm

1965 wurde die Kapelle auf der Höttinger Alm unter Mithilfe vieler Schützen errichtet. Die feierliche Einweihung durch den Abt Prälat Stöger von Wilten erfolgte im Beisein des damaligen Bürgermeister DDr. Alois Lugger, einer Abordnung der Militärmusikkapelle und insgesamt 200 Jungschützen aller 7 damaligen Kompanien sowie der SK Hötting als Ehrenkompanie. Bgm. DDr. Alois Lugger überreichte an die Jungschützen den Kapellenschlüssel und übergab uns damals auch das „alte Jagerhäusl“, mit der Auflage die Betreuung der Kapelle und der Hütte fortan zu übernehmen. Unserem Leitsatz „ Treue zu Gott und dem Erbe der Väter“ wurde durch dieses Bauwerk Tribut geleistet. Wie seit 1965 feierten wir auch heuer, am 13. September 2015, auf diesem Platz hoch über Innsbruck die Jungschützen-Bergmesse, zelebriert vom Domprobst Prälat Dr. Florian Huber, der Kompanie, welche aus Schützen aller Innsbrucker Kompanien zusammengestellt wurde, unter dem Kommando des Bataillonskommandanten Major Ing. Helmuth Paolazzi sowie zahlreichen Jungschützen/Jungmarketenderinnen. Die „Fidelen Amraser“ spielten während der Hl. Messe und anschließend zum Frühschoppen auf. Vom Viertel Tirol Mitte besuchten uns Viertelkommandant Major Rupert Usel und Viertel-Jungschützenbetreuer Lt. Thomas Zangerl. Vizebürgermeister Lt. Christoph Kaufmann konnte sich seinen Wunsch – zu diesem Anlass als Bataillons-Standartenbegleiter zu fungieren – erfüllen. Die drei, auf 1600m Seehöhe geschossenen Salven waren wie das Wetter traumhaft.
Text: Bataillons-Jungschützenbetreuerin Maria Luise Feichtner


Alle Bilder: Hans Gregoritsch