Braunviehzuchtverein Amras

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Obmann:

Gottfried Schapfl sen.

Kontaktadresse:
6020 Innsbruck
Geyrstraße 39
Telefon: +43/512/348205
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Der Zweck des Braunviehzuchtvereines Amras ist die Hebung und Verbesserung der Braunviehzucht im Allgemeinen.
Wir wollen in unseren Betrieben die Braunviehzucht nach den Gesichtspunkten „Leistungsfähigkeit“ (speziell im Hinblick auf Milcheiweiß) Robustheit und Langlebigkeit und damit Wirtschaftlichkeit forcieren.

Zur Erreichung des Zwecks dienen

  • Durchführung aller vom Braunviehzuchtverband angeordneten Herdebuchvorschriften
  • Durchführung der Leistungsprüfung
  • Beteiligung von Ausstellungen
  • Bestückung von Absatzveranstaltung
  • Besuch von Versammlungen und Vorträgen über Züchtung, Aufzucht, Fütterung, Pflege, Tiergesundheit usw.


Um die Leistungsdaten wahrheitsgemäß zu dokumentieren braucht es Kontrollen.
Klaus Tusch ist als Probenehmer für die monatliche Milchleistungskontrolle in unserm Verein zuständig. Die Arbeit der Probenehmer abzusichern, werden in Tirol ca. 2000 Überkontrollen jährlich durchgeführt. Besonders für die Züchter ist das Probenehmersystem wertvoll, da es im Gegensatz zu anderen Kontrollsystemen ein finanziell günstiges ist und die Aussagekraft der Ergebnisse durch die zahlreichen Überkontrollen gewährleistet ist. Die Aufgabe des Probenehmers ist speziell in der heutigen Zeit nicht immer die Leichteste.


Ausschuss

Obmann:
Schapfl Gottfried

Obmannstellvertreter:
Schlögl Anton jun.

Zuchtbuchführer und Kassier:
Mayr Franz

Ehrenmitglied:
Schlögl Anton sen.

Geschichte

Nach zwei bis vierjähriger Mitgliedschaft beim VZV Ampass standen die Viehzüchter Franz Mayr, Kassian Stolz und Erich Marthe vor der Aufgabe den Verein umzubenennen bzw. eine Neugründung vorzunehmen. Einstimmig wurde beschlossen, den VZV Ampass in VZV Amras umzubenennen. Unter dem Vorsitz von Landesgeschäftsführer Insp. Michael Greiderer wurde Kassian Stolz zum ersten Obmann des VZV Amras gewählt. Zu seinem Stellvertreter wurde ebenfalls einstimmig dem Stecherbauern Franz Mayr das Vertrauen ausgesprochen.

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Die Gründungsmitglieder

Der Polizeibeamte Ernst Stoll, Schwager vom Gründungsmitglied Erich Marthe wurde ebenfalls einstimmig zum 1 Zuchtbuchführer gewählt. Er war neben dem Herdebuch, das er mit viel Fleiß und Idealismus und vorbildlicher Genauigkeit führte, als Kassier des neu gegründeten Vereines für die Finanzen verantwortlich. Durch den allzu frühen Tod unseres Obmannes, Kassian Stolz, wurde es notwendig, diese Stelle neu zu besetzen. Der bisherige Stellvertreter, Franz Mayr, wurde einstimmig zum neuen Obmann bestimmt, der nachträglich eingetretenen Anton Schlögl zu seinem Stellvertreter gewählt.
Bei der Jahreshauptversammlung 1996 wurde unsere aller Vorbild der Stecherbauer Franz Mayr zum Ehrenmitglied des Amraser Zuchtvereines ernannt.
Obwohl die Braunviehzucht in unserem Land auf eine 100 jährige Zuchttratition zurückzuschauen kann, haben wir Amraser Züchter uns erst in einer Zeit wo es durch die Interzucht mit dem amerikanischen Braunvieh nicht unbedeutende Änderungen in der Brauviehzucht gegeben hat, zur organisierten Zuchtarbeit entschieden.
Seitdem mühten sich die Mitglieder des Vereines mit durchaus gutem Erfolg, unter Führung von begeisterten Funktionären, ihre Zucht den jeweiligen Anforderungen anzupassen. Heute haben wir
mit den modernen Braunvieh eine für unsere Ansprüche bestens geeignete Kuh in den Stallungen.
Ähnlich wie zur Gründungszeit des Vereines, ergeben sich auch derzeit neue Anforderungen an uns Bauern und Züchter. Nach der Umstellung durch den EU – Beitritt brachte es für die Braunviehzucht neuerlich nicht unbedeutende Anpassungen für uns Bauern.
Wir sind überzeugt, das wir Amraser Braunviehzüchter mit unseren Qualitätstieren in der Lage sind, auch diese neuen Anforderungen mit Erfolg zu meistern.

Jubiläumsschau

Ein Rückblick auf die Jubiläumsschau
25 Jahre Braunviehzuchtverein Amras

Die Jubiläumsausstellung des Braunviehzuchtvereines Amras am 25 April 1999 war eine imposante Leistungsschau der heimischen Züchter. Eine mustergültige Viehschau und ein umfangreiches Rahmenprogramm erwartete die zahlreichen Besucher.

Bei herrlichen Sonnenschein wurden von 4 Züchtern 99 Tiere ausgestellt und von einer vierköpfigen Jury des Tiroler Braunviehzuchtverbandes bewertet. Unter Vorantritt der Stadtmusikkapelle Amras fuhren die Ehrengäste in einer Festkutsche zum Ausstellungsgelände beim Stecherbauern. Der prächtig geschmückte und viel bewunderte Glockenwagen bildete den optischen Aufputz beim Einzug. In der Stecherpuitn konnte dann Pfarrer Stephan Lang die Segnung der Tiere vornehmen. Vereinsobmann Gottfried Schapfl konnte anschließend die zahlreich erschienen Ehrengäste willkommen heißen, unter ihnen Bgm. DDr. Herwig van Staa und Landesviezepräsident und Obmann des Tiroler Bauernbundes Anton Steixner.
Ebenso wurde noch die Führungsmannschaft des Tiroler Braunviehzuchtverbandes, angeführt von Verbandsobmann Hans Mair, begrüßt . Dem Verein wurde ein Pauschallob für die gute Vorbereitung und die geleistete Arbeit ausgesprochen. Anschließend möchten wir, die Verantwortlichen des Vereins, allen die zum hervorragenden Gelingen der Jubiläumsausstellung – ehrenamtlich – beigetragen haben, ein herzliches „ Verggelt´s Gott“ aussprechen.

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Einzug

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Mit dem Einmarsch der Musikkapelle Amras wurde
die Jubiläumsschau feierlich eröffnet

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Der festlich geschmückte Glockenwagen des Vereines

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Ehrenobmann Franz Mayr mit
Braunviehprinzessin Bernadette Schlögl

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Gesamtsiegerin Angela von Besitzer Gottfried Schapfl

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Bei den Kalbinnen stand eine Pedro-Tochter von
Besitzer Anton Schlögl an der Spitze

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Siegertier in der Jungkuhgruppe I, eine Dallus-Tochter,
Besitzer Franz Mayr

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Siegertier in der 2.Jungkuhgruppe, eine Trilogy-Tochter,
Besitzer Josef Hell

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Tiersegngung durch Pfarrer Stefan Lang

Bauern in Innsbruck

Die Stadt Innsbruck braucht ihre Bauern

Stadt und Natur treffen in kaum einer Stadt so eng aufeinander wie in Innsbruck. Die landwirtschaftlich reizvolle Kombination von Kulturlandschaft und Siedlungsraum wird von Einheimischen und Gästen gleichermaßen geschätzt und macht den besonderen Flair unserer Stadt aus.
Der Erhalt und die Pflege der Landschaft, unserer hohe Lebensqualität, das Kleinklima und der Grundwasserschutz sind untrennbar mit dem Einsatz der Bauern verbunden. Nicht zuletzt garantiert die Landwirtschaft auch unsere Nahversorgung. Bemerkenswert und erfreulich ist es daher, dass es im Stadtgebiet von Innsbruck immer noch 100 aktive landwirtschaftliche Betriebe gibt, deren bedeutenster Produktionszweig die Rinderhaltung ist. In Zeiten, in denen vor allem Fleisch in vielen Ländern mit bedenklichen Mitteln bearbeitet wird, ist es ein gutes Gefühl, auf unverfälschte Produkte von heimischen Bauern zurückgreifen zu können! Das Tiroler Braunvieh ist ein Markenzeichen unseres Landes das für Qualität bürgt.
Durch Fleiß und Idealismus einerseits und einem entsprechenden Veranstaltungsbewusstsein einiger Viehzucht begeisterter Bauern anderseits kann sich auch am Rande der Landeshauptstadt die Landwirtschaft immer noch behaupten.